Herzlich Willkommen auf der Seite des Edinger Schlössel. Hier finden Sie aktuelle Meldungen, aber auch Berichte aus der Presse und weitere Informationen rund um das Schlössel.

Keine Kommentare

Feuer, Licht, Wasser, Erde – beim Schlösschentreff ging es um Elementares

In 12-köpfiger Runde saßen die Fördervereinsmitglieder bei diesem ersten unserer monatlichen Dienstags-Treffs im neuen Jahr oben im Saal beisammen. Im Januar hatten wir ja mal pausiert. Vorsitzender Hans Stahl skizzierte zunächst den Stand der Dinge in Sachen Schlösschen-Sanierung. Dabei widmeten wir uns zunächst dem Feuer, respektive den behördlichen Brandschutz-Auflagen für die künftigen öffentlichen Veranstaltungen. Gefordert ist ein zweiter Rettungsweg, und dieser wird wohl nur durch eine zusätzliche Außentreppe zu bewerkstelligen sein. Um dies aber an dem denkmalgeschützten Gebäude optisch so schonend wie möglich zu realisieren, ist an eine mobile Treppe gedacht, die sich für Veranstaltungen am Balkon über dem Portal anbringen ließe. Dies natürlich, ohne dass sie am Eingangsbereich selbst stört. Sinnvoll wäre ein Andocken seitlich nach hinten; dafür freilich müsste oben in das Balkon-Geländer eingegriffen werden. Im Zusammenhang damit könnte man den Balkon selbst gleich sanieren, denn er weist doch einige „Alterserscheinungen“ auf. Diese Rettungsweg-Lösung bietet sich auch von der zentraler Lage des Balkons her an, am Verbindungsraum zwischen Treppenhaus, Saal und Küche. Bleibt zu hoffen, dass die Denkmalschutz-Behörde sich hier nicht versperrt. Schließlich wäre diese mobile Variante sicher Denkmal-“verträglicher“ als ein fester Anbau. Zumal für diesen ebenfalls nur die Schaufassaden-Seite in Frage käme. Eine Lösung an der breiten Rückseite zum benachbarten Hof oder an der rückwärtigen Giebelseite hat der Nachbar abgelehnt. Statt der Luft als dem Zweiten der klassischen vier Elemente ging es anschließend ums Licht, sprich um die künftige Saalbeleuchtung und die Elektrik insgesamt. Die hiermit beauftragte Edinger Firma habe einen Abschluss der Arbeiten bis Ende Februar anvisiert, sagte Hans Stahl. Er hoffe, dass dies klappt. Nur kurz ging es als Drittes ums Wasser, sprich um die Herrichtung der beiden früheren Sanitär- und WC-Räume zu Besucherinnen- und Besuchertoiletten. Und als viertes Element kam die Erde zur Sprache, will sagen das Beet und dessen derzeitige Gestaltung unten im Hof. Es gab aus der Runde Kritik am jetzigen Zustand und an der Außenwirkung insgesamt, gepaart mit dem Vorschlag, die Grünfläche aufzugeben und zu pflastern. Doch war der Tenor der anderen Mitglieder, hier nichts übers Knie zu brechen. Was aber zügig gefunden werden soll, so Hans Stahl, ist ein besserer Platz für die Mülltonnen, die bislang vorne wenig malerisch direkt neben dem Schmiedeeisernen Barock-Tor stehen. Über die weiteren Themen dieses harmonischen und lohnenden Dienstags-Treffs werden wir noch berichten.

Keine Kommentare

Schon am kommenden Dienstag, 6. Februar, ist wieder Schlösschentreff!

Wie schon angekündigt möchten wir wegen der „heißen Fastnachtswoche“ diesmal nicht auf den
zweiten Dienstag im Monat gehen. Stattdessen treffen wir uns bereits eine Woche zuvor, wie
immer um 20 Uhr, oben im Saal (Hauptstraße 35) – und natürlich gerne auch mit neuen
Interessierten. Es gibt einiges Neues „rund ums Schlösschen“ zu vermelden und zu besprechen.
Herzlich Willkommen!

Keine Kommentare

Vor dem Gebäude-Abriss fürs künftige Evangelische Gemeindezentrum im Edinger Oderdorf sollte der alte Bestand gründlich dokumentiert werde

Denn zum Teil handelt es sich dort ja um sehr alte und für die Ortsgeschichte interessante Bausubstanz. Das Areal Ex-Balke mit dem einstigen Pfarrhaus aus der Barockzeit davor, nicht zu verwechseln mit dem Nachfolge-Pfarrhaus daneben (heute Vogelnest), gehörte ja bis zum Verkauf durch die Kirchengemeinde 1896 zum großen Kirchhof-Komplex. Nachbar auf der anderen Seite war das ehemalige Rittergut mit dem Schlösschen und später mit den Gebäuden der von Oberndorffschen Grafenbrauerei, danach Aktienbrauerei. Und wie wir hier im Mitteilungsblatt schon einmal berichteten, gibt es einen Beschwerde-Vermerk im Kirchenbuch, wonach 1761 Freiherr von Castell gleich nach Erwerb des Gutes ein Backhaus gebaut habe und damit einfach „zwei Schuh“ weit in den Kirchhof gerückt sei. Vielleicht ist dies an der heutigen Bausubstanz oder wenigstens an Fundamenten noch nachvollziehbar? Nachleswen lässt sich die Backhaus-Beschwerde vorne im 2000 erschienenen Ortssippenbuch Edingen-Neckarhausen. Wir bleiben an dem Thema dran…

Keine Kommentare

Putzaktion am 16. Dezember von 10-12 Uhr

Übermorgen ist Schlösschen-Putzaktion für die Weihnachtslesung am Mittwoch, 20. Dezember. Hoffentlich machen jetzt am Samstag viele Helferinnen und Helfer mit, wenn wir von 10 bis 12 Uhr in
unserem Domizil (Haupstraße 35) alles auf Vordermann bringen. Umso schöner und anheimelnder wird es dann wieder bei der beliebten Lesung mit Kunsthistorikerin Dr. Inge Herold vier Tage vor Heiligabend, oben im ehemals freiherrlich von Castellschen Beletage-Saal. Beginn ist um 19 Uhr.

Keine Kommentare

Herzlichen Dank an den „HelDen-Hof“ für den Gratis-Christbaum vor dem Schlösschen

Das Vater- und Sohn- Landwirtsduo Helmut und Dennis Koch hat uns wieder einen schönen Weihnachtsbaum gespendet und auf der kleinen Rasenfläche beim Schlösschen aufgestellt. Eine schöne Einstimmung, gerade auch für die Adventslesung mit Dr. Inge Herold am Mittwoch, 20. Dezember. Die Edinger Kunsthistorikerin und stellvertretende Direktorin der Mannheimer Kunsthalle stellt ab 19 Uhr im Schlösschen-Saal (Hauptstraße 35) wieder eine bunte Auswahl an heiteren und reflektierenden Texten zum Advent und zum Weihnachtsfest vor. Hinweisen möchten wir auch nochmal auf die Schlösschen-Putzaktion am Samstag zuvor, 16. Dezember, von 10 bis 12 Uhr, hoffentlich mit vielen Helferinnen und Helfern.

Keine Kommentare

Der Leonard-Cohen-Abend im Schlösschen fand viel Anklang

Leider konnte der hier schreibende Pressewart des Fördervereins am vergangenen Samstag nicht dabei sein und kann hier und heute deshalb auch nicht so detailliert berichten. Gedankt sei aber schon mal unserem Vorsitzenden Hans Stahl und unserem Vereinsmitglied Alois Danzer als den beiden Initiatoren und maßgeblichen Organisatoren dieses schönen Abends zum Gedenken an den großen Sänger, Songwriter und Literaten Leonard Cohen. Die Beiden führten auch mit Texten, Reflexionen und Song-Übersetzungen einfühlsam in Cohens Schaffen ein. Dazu gab es zuerst die bekanntesten Lieder wie „Susanne“ oder „Bird on a wire“ von CD, anschließend sang Silke Allenberg noch einige Songs wie das besonders populäre „Halleluja“, sehr schön gefühlvoll und von Uli Müller gekonnt auf der Gitarre begleitet. Ebenso ein herzliches Dankeschön gebührt Ulis Gattin Maryvonne LeFlecher für ihre leckere Bewirtung. Wenn wir nochetwas mehr in Erfahrung gebracht haben, kommt noch ein kleiner Folgebericht – vielleicht ja auch mit Bild.

Keine Kommentare