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Jetzt am Samstag läuft die Putzaktion im Schlösschen, und kommenden Freitag ist Lesungsabend mit Dr. Inge Herold – wie immer gerne auch für Nicht-Mitglieder.

Übermorgen treffen wir uns – hoffentlich in stattlicher Helferrunde – um 10 Uhr für zwei zielstrebige Stunden klar Schiff machen. Oben in unseren Räumen, wo die Lesung stattfindet, unten im Eingangsraum sowie auch draußen vor dem Schlösschen wollen wir alles so ansprechend wie derzeit möglich herrichten. Die Lesung selbst, am 18. Dezember ab 19 Uhr, bietet wieder eine schöne Gelegenheit, sich in adventlicher Atmosphäre aufs nahende Weihnachtsfest einstimmen zu lassen. Hierfür hat Inge Herold wie immer einen bunten Korb von literarischen Früchten zur erwartungsfrohen Zeit und zum Christfest zusammengestellt, unterhaltend und heiter, mal aber auch nachdenklich stimmend und zur Reflexion über den echten Sinngehalt von Weihnachten. An diesem Abend können die Lesungsgäste übrigens auch unsere „neue“ Einbauküche bewundern. Die top erhaltene Zeile wurde uns ja von Silke Buschulte-Ding im September gespendet und von Werner Koch eingebaut, der Küchenraum zuvor von weiteren ehrenamtlichen Helfern renoviert. Jetzt kann, wie davor in unserem Domizil unten, auch in unseren neuen Räume oben bei Veranstaltungen eine kleine Bewirtung laufen, sei es im Sommer mit kühlen Getränken, an Nachmittagen mit Kaffee und Kuchen, oder jetzt bei der abendlichen Lesung wieder mit Glühwein, Apfelpunsch und dazu Weihnachtsgebäck. Und wenn Sie am 18. Dezember dabei sein möchten, aber nicht mehr so mobil sind, bitte scheuen Sie sich nicht, unseren Gratis-Fahrdienst zu nutzen. Am besten schon ein paar Tage zuvor anrufen, bei unseren Vorstandsmitgliedern Inge Honsel (Telefon 06203/82851) oder Hans Stahl (06203/82715). Dann können wir es zahlenmäßig einschätzen und von den Wegen und Fahrten her planen. Selbstverständlich sind auch Nichtmitglieder des Fördervereins herzlich zur Lesung willkommen.

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„Oh Tannenbaum, Oh Tannenbaum, Du kannst mir sehr gefallen“… dank Helmut Koch auch wieder am Edinger Schlösschen!

Der Landwirt, Schnapsbrenner und Christbaum-„Plantagenbesitzer“ hat uns als Mitglied des Fördervereins eine edle Nordmanntanne aus eigener Ernte geschenkt – und gleich auch noch gebracht und aufgestellt. Das stattliche Exemplar von geschätzt dreieinhalb Metern Höhe bekam wieder den exponierten (und schon vorbereiteten) Platz auf dem etwas höher liegenden Rasenstück vorn zur Hauptstraße hin. Unser Vorsitzender Hans Stahl hat mit tatkräftiger Unterstützung seines Bruders Friedhelm die Lichterketten angebracht, auch hierfür herzlichen Dank namens aller Schlösschen-Freunde! Erst recht weihnachtlich eingestimmt werden wir am Freitag, 18. Dezember, bei der schon traditionellen Lesung von Dr. Inge Herold, abends ab 19 Uhr in unseren Räumen oben. Hierfür bieten wir nicht so mobilen Mitgliedern und anderen Interessierten einen kostenlosen Fahrdienst. Wegen der Planung bitte aber ein paar Tage zuvor schon telefonisch melden, bei unseren Vorstandsmitgliedern Inge Honsel (82851) oder Hans Stahl (82715). Und zuvor läuft ja am Samstag, 12. Dezember, von 10 bis 12 Uhr, unsere Putzaktion im und am Schlösschen. Wenn viele kommen und mit helfen, gibt es schnell ein Stück.

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Für die Putzaktion am Samstag, 12. Dezember, diesmal statt des Dienstags-Monatstreffs, hoffen wir auf viele helfende Hände

Von 10 bis 12 Uhr wollen wir unsere Räume im Schlösschen, Hauptstraße 35, herrichten. Denn wenige Tage danach, am Freitag, 18. Dezember, gibt es dort ab 19 Uhr wieder die vorweihnachtliche Lesung mit Dr. Inge Herold. Wie vorige Woche hier im Blatt schon mitgeteilt, organisieren wir für diese beliebte Veranstaltung einen gratis Fahrdienst durch Mitglieder des Schlösschen-Fördervereins. Wer also die Lesung besuchen möchte, aber nicht so mobil ist, der melde sich bitte schon ein paar Tage vorher bei unseren Vorstandsmitgliedern Inge Honsel (Telefon 82851) oder Hans Stahl (Telefon 82715). Und wie gesagt: Der Zweiter-Dienstag-im Monat-Treff im Schlösschen entfällt diesmal.

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Das „Edinger Schlösschen“ en miniature ist rundum-erneuert! Herzlichen Dank dafür an Manfred Fiedler

Der frühere Lebensmittelhändler hat ja mit dem Haus-Modellbau vor etlichen Jahren schon ein tolles Ruhestandshobby gefunden. In ungezählten Arbeitsstunden bastelt er in seiner Werkstatt markante Gebäude unserer Doppelgemeinde sowie berühmte Bauwerke der ganzen Welt. Beim Festzug zur 1250-Jahrfeier im Mai konnten die Besucher eine bunte Auswahl seiner hiesigen Modelle sowie Schnitzfiguren von Alt-Bäckermeister Felix Jung auf einem extra Anhänger bewundern. Auch das Edinger Schlösschen hat Fiedler – übrigens schon Jahre, bevor die Gemeinde es erwarb – in größter Detailtreue nachgebaut, wie immer aus ganz leichten Obstkisten und den verschiedensten anderen Materialien, auch sie oft second hand verwendet. Als der Gemeinderat Ende 2010 den Schlösschen-Erwerb mit dem Ziel einer Erhaltung, Sanierung und schrittweisen Öffnung einmütig beschloss, wurde das Modell gleich darauf spontan zur Weihnachtsessen in den Friedrichshof gebracht. Malermeister Axel Schoder erstand es dann für den Förderverein, samt einem Mini-Häuschen als Spendendose. Seither war das Schlösschen schon bei so mancher Veranstaltung zu bestaunen. Da es aber mit den Jahren etwas gelitten hatte, schenkte ihm Manfred Fiedler jetzt eine „große Inspektion“, reparierte die eine oder andere Beschädigung, etwa am „historischen“ Schild des „Schloss-Cafés“. Und als besonderen Clou bekam jetzt das Miniatur-Barockschloss wie das Original eine Fassaden-Beleuchtung. Zwei LED-Leuchtenstreifen machen´s möglich. Nochmal herzlichen Dank dem fleißigen Modellbauer, der die Reparatur für uns ehrenamtlich machte! (SKV)

Das renovierte Schlösschen

Das von Manfred Fiedler renovierte Edinger Schlössel

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Allen Helferinnen und Helfern, die im und ums Schlösschen zum guten Gelingen am Denkmaltag beitrugen, herzlichen Dank!

Das Schlösschen ist ja seit Gründung unseres Fördervereins alljährlich beim Denkmaltag dabei; für die diesjährige Themenstellung „Handwerk, Technik, Industrie“ passte es samt seiner Umgebungs-Bebauung besonders gut. Schließlich wurde das Schlösschen 1843 vom barocken Adels-Sommersitz mit Park zum repräsentativen Hauptgebäude des von Alfred Graf von Oberndorff gegründeten großen Bierbrau-Betriebs; und es war nach Umwandlung in eine Aktienbrauerei auch deren Verwaltungshaus. Wegen der Renovierungen standen zwar diesmal unsere bisherigen Räume im Erdgeschoss nicht mehr, die „neuen“ oben aber erst bedingt zur Verfügung. Umso bemerkenswerter, wie gut unser fleißiges Helferteam dort alles sauber machte, umräumte und zumindest provisorisch gemütlich herrichtete. Da aber der ganze früheste Ortskern dort Interesse verdient, machte der Förderverein schon abends zuvor neben der festen Schlösschenbeleuchtung mit dezenter Illumination auf die Kirche, die drei (!) Ex-Pfarrhäuser, aufs „Totenhäuschen“ und aufs Koch´sche Fachwerkhaus aufmerksam. Dazu lud Kantor Dirk Apfel in der Kirche zur vollen Stunde mit Orgelmusik zu Reflexion. Und als er „Guter Mond, du gehst so stille“ anstimmte, sangen die Besucher spontan mit. Auch zum Denkmals-Sonntag selbst sorgte unser Fördervereinsvorsitzender Hans Stahl für eine „Illumination“. Mit Sohn Jannik legte er Stromkabel sowie Scheinwerfer der Feuerwehr runter in die ehemaligen Brauerei-Eiskeller. Drei der riesigen, sonst stockdunklen und für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Gewölbe waren bei Führungen zu besichtigen. Als ortsgeschichtlich kundiger „Kellergeist“ zeigte der Vorsitzende des Museums-Fördervereins, Dietrich Herold, den Besuchern Edingens „Katakomben“ und berichtete Wissenwertes über die welchselnde Nutzung von der Brauerei-Epoche bis in die jüngere Zeit. Mit den Kriegsjahren als traurigem Kapitel, in dem die Gewölbe während der Mannheim-Ludwigshafener Bombennächte hunderten Menschen als Schutzkeller dienten. Danke an die Feuerwehr und den Wasserversorgungsverband für die Strahler und weitere Technik sowie an Bauunternehmer Schwab als Hausherr, der uns diese Besichtigung ermöglichte. Auch im Schlösschen und vis-à-vis im „Neckargarten“ gab es Führungen. Ferner konnten wir den zahlreichen Besuchern im Schlösschen einen Imbiss anbieten: Regina Strobel hatte leckeres „Fingerfood“ gezaubert, Vorstandsmitglied Michael Bangert und Gattin Claudia stifteten selbstgebrautes Weizenbier und Vorstandskollegin Inge Honsel besorgte Schneiderschen „Apfelsekt“ und „Stiefkind“ . Umso erfrischter konnten sich unsere Gäste über die lokale Geschichte oder aktuelle Themen austauschen. (SKV)

Besucher im Eiskeller am Tag des offenen Denkmals

Besucher im Eiskeller am Tag des offenen Denkmals

Durchbruch im Eiskeller

Im Eiskeller

Der beleuchtete Eiskeller

Der beleuchtete Eiskeller

Im Eiskeller

Im Eiskeller

Schlössel-Vorsitzender Hans Stahl bei der Begehung des Eiskellers

Schlössel-Vorsitzender Hans Stahl bei der Begehung der Eiskeller

Eiskeller

Eiskeller

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Unser Dienstagstreff am 14. Juli im Schlösschen befasst sich mit der Planung unserer Beiträge zum „Denkmaltag“ im September

Am zweiten September-Sonntag ist der bundesweite „Tag des Denkmals“; und der Förderverein Edinger Schlösschen nimmt wieder aktiv daran teil. Diesmal möchten wir auf das alte Edinger Oberdorf hinweisen mit seiner sich entlang der Hauptstraße aufreihenden historisch wertvollen und interessanten Bebauung des früheren Ortszentrums. Da ist zentral das evangelische Gotteshaus mit dem einstigen Kirchhof, auf dem schon die mittelalterliche Martinskirche stand. Da ist daneben das „Totenhäusle“, das den rückwärtigen Teil des allerersten Edinger Rathauses in sich birgt, und wiederum daneben der Hof von Adolf Koch mit dem prächtigen Fachwerkbau als ältestem Edinger Bauernhaus. Auf der anderen Seite der Kirche setzt sich die Reihe mit dem evangelischen Pfarrhaus von 1897, mit dessen – von der Gemeinde ja nun ebenfalls erworbenen – Vorgängerbau aus dem 18. Jahrhundert sowie dem großen Areal der ehemaligen von Oberndorffschen Grafenbrauerei fort – mit dem Edinger Schlösschen als deren früherem Verwaltungsgebäude. Dazu die historischen Eiskeller, die alten, zu Wohnzwecken umgebauten oder neckarseitig von Kling-Malz noch gewerblich genutzten Industriegebäude, der Ex-Brauereibiergarten, einst freiherrlicher Barockpark… Man sieht, es gibt dort eine Menge Ortgeschichtliches, das wir am Denkmalstag in den Fokus rücken wollen. Alle Interessierten, ob Fördervereins-Mitglied oder (noch) nicht, sind am 14. Juli, 20 Uhr, herzlich zum Planungstreff eingeladen.

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Ein Backofen-Bau des Freiherrn von Castell brachte das Edinger Schlösschen ins Evangelische Kirchenbuch – mit einem hochinteressanten Hinweis am Rande!

Vor einigen Tagen schmökerte der „Nachtwächter“ – bei Tageslicht, nicht bei Laternenschein – mal wieder im Neckarhäuser und Edinger Ortssippenbuch, und machte einen (zumindest für ihn) völlig überraschenden Fund: Vorn, zwischen den Grußworten und dem eigentlichen Teil mit den Einwohner-Familien des späten 17. Jahrhunderts bis 1900, sind noch einige wenige Seiten mit anderen Kirchenbuch-Eintragungen abgedruckt; und die hatte der Schlösschen-Schreiber, obwohl er dieses tolle Buch seit dem Erscheinungsjahr 2000 besitzt und schon kräftig durchforstet hat, bis da noch nie zur Kenntnis genommen. Umso größer wurden die Augen bei folgender Erwähnung in den alten Aufzeichnungen der Evangelischen Kirchengemeinde:

„Anno 1761 hat Ihro Excellenz Herr von Castell das von May freiadlige Gut an sich gekauft und sogleich das Wohnhaus mit allen anderen Gebäuden reparieren lassen dass dann geschehen dass dann ein Backofen in den Pfarrgarten gesetzet und damit mehr als zwei Schuh in den Pfarrgarten gefahren worden…“

Castells Wohnhaus war unser heutiges Schlösschen, und wenn er dieses gleich nach dem Erwerb des Gutes hat „reparieren lassen“, dann ist dies wohl ein eindeutiger Beleg für die von Historiker Dr. Ralf Fetzer in seinem Schlösschen-Buch vertretene These des Kunsthistorikers Hans Huth, dass Castell 1761 das Barockgebäude nicht wirklich neu hat bauen lassen. Denn wie Fetzer plausibel dargelegt hat, kann auch bei der Vorbesitzer-Familie des Freiherrn Georg Augustin von May auf dem ehemaligen Rittergut sicher schon „von einem gewissen Standard der Wohnbedingungen ausgegangen werden“. Auch bei Fetzers Vortrag über die Familie von May, gehalten kürzlich für den Museums-Förderverein, bekräftigte er nochmal, dass er eher von einem Umbau oder Herrichten eines schon bestehenden Gebäudes mit repräsentativem Charakter ausgehe. Im Schlösschen-Band hat Fetzer genau bei dieser Frage auf die äußerst dürftige Quellenlage hingewiesen. Umso erfreulicher nun dieser Wissens-Puzzlestein, dass Castell hier nur hat „reparieren lassen“. Wobei dies natürlich auch im größeren Umfang geschehen und mit baulichen Veränderungen einher gegangen sein kann.

Hier dürfte bestimmt mal ein Bauhistoriker und Barock-Kenner anhand von Stil-Details mehr erkennen. Wieso aber fand der Guts-Verkauf und die Schlösschen-Renovierung Erwähnung im Kirchenbuch? Das haben wir wohl dem besagten Backofen zu verdanken, den der Freiherr an der einstigen Grundstücksgrenze seines Gutes zum (früher weit größeren) Kirchhof hat bauen lassen und mit dem er, wie die Kirchengemeinde beklagt, um „mehr als zwei Schuh“, also über 60 Zentimeter weit, die Grenze überschritt. Wir sehen, das hat es damals auch schon gegeben…

Zwei weitere Erwähnungen derer von May, ebenfalls im Vorspann des Ortssippenbuchs, behandeln wir ein anderes Mal. (SKV)

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Aktuell: am Samstag, 30. Mai 2015, von 10 bis 12 Uhr ist Putz- und Umräum-Aktion im Schlösschen

„Es gibt immer was zu tun“, heißt es in einer Baumarkt-Werbung; und Gleiches gilt auch für unseren Schlösschen-Förderverein, erst recht nach dem schweren Wasserschaden vom Frühjahr. Am Samstagvormittag wollen wir wieder zwei Stunden anpacken, drinnen in den unteren und oberen Räumen, wie auch draußen im Vorgarten, wo vor allem unser kleines Kräutergärtchen gejätet und von unerwünschten Beikräutern befreit werden muss. Je mehr Mitglieder und Freunde sich die Zeit nehmen und mithelfen, desto eher „gibt´s ein Stück“. Werkzeug, Putz- und Reinigungs-Utensilien sind vorhanden. Danken möchten wir bei dieser Gelegenheit Gärtnermeister Otto Urich, der auch dieses Jahr die Blumen für die Fensterkästen zur Straße und zum Hof gestiftet hat, sowie unserem Vorstandsmitglied Ulrike Janson, die wieder die Pflege dieser Blumenkästen zugesagt hat.

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Erfolgreiche Bilanz bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins

Von Stephan Kraus-Vierling

Auf dem Foto von der gut besuchten Versammlung im großen Eingangsraum des Schlösschens hält gerade Mit-Vorsitzende Inge Honsel (am Vorstands-Tisch rechts) ihren Rückblick auf die Veranstaltungen des Vereins im zurückliegenden Geschäftsjahr 2014.

Auf dem Foto von der gut besuchten Versammlung im großen Eingangsraum des Schlösschens hält gerade Mit-Vorsitzende Inge Honsel (am Vorstands-Tisch rechts) ihren Rückblick auf die Veranstaltungen des Vereins im zurückliegenden Geschäftsjahr 2014.

„Es ist sehr gut gelaufen!“, freute sich der alte und neue Fördervereins-Vorsitzende Hans Stahl bei der Jahreshauptversammlung der Freunde des Edinger Schlösschens über das Vorjahrespensum. Gelungene und bestens angenommene Veranstaltungen, rege Öffentlichkeitsarbeit und jüngst der – sogar prämierte – „Heckerzug“-Beitrag beim Jubiläums-Festzug: Alles habe gut geklappt. Einziger Wermutstropfen, dieser aber gleich im Hektoliter-Maß, war der schwere Wasserschaden. Doch auch den will man als unfreiwilligen Impuls nutzen, fürs umso zügigere Wieder-Herrichten des mit Zwischenwänden unterteilten Saals in der „Bel Etage“.

„Zuerst war das Licht, dann kam das Wasser“, seufzte Stahl vor rund 40 Mitgliedern, darunter Gemeinde-Ehrenringträger Georg Kohler und Kultur- und Heimatbund-Vorsitzender Wolfgang Ding, über die flutende Bescherung aus dem Obergeschoss nur Stunden nach Einweihung der Schlösschen-Außenbeleuchtung Ende März (wir berichteten). Andererseits wurden oben unlängst beide vordere Wohnungen frei, wodurch noch dazu, wie Mit-Vorstand Michael Bangert anfügte, eine dort zuvor „problematische Mieterstruktur“ aus der Welt sei. So will der Förderverein ein zuerst längerfristig angepeiltes Ziel schon jetzt anpacken: „Wir wünschen uns, dass es noch dieses Jahr mit dem großen Saal klappt“, sagte Stahl zuversichtlich. Zumal das Denkmalamt dieser Tage ohnehin im Haus sei. Gilt es doch, unter Hinzuziehung einer Landes-Expertin für Stuckdecken zu ermitteln, ob sich die durchs Wasser schwer beschädigte historische Decke noch retten lässt.

Zudem sei oben beim Herausnehmen maroder Bodenbeläge ein alter Dielenboden aufgetaucht, wie er auch in anderen Räumen erhalten ist. Folglich habe man, so Bangert, das Freilegen der Deckenkonstruktion gleich wieder unterbrochen. Überhaupt gelte bei allen notgedrungenen oder selbst bestimmten Maßnahmen, möglichst schonend vorzugehen und vorhandenen Originalbestand bestmöglich zu erhalten. Die gute Nachricht im traurigen Wasserschaden-Kapitel sei, so Hans Stahl, dass die Versicherung bereit sei, zu zahlen.

Schon rund 20.000 Euro habe der Förderverein seit Gründung 2011 ins Barockgebäude investiert, unterstrich Stahl. Dickster Brocken bislang war die neue Heizungsanlage. Hier übernahm die Gemeinde die Kosten, wie ja vom Gemeinderat in punkto großer Sanierungsposten beschlossen. Für die Realisierung der modernen neuen Wärmeversorgung im Schlösschen dankte Stahl Martin Koch als Heizungsfachmann in den Mitgliederreihen. Ein dickes Lob für die ehrenamtliche Hausverwaltung insgesamt ging an das Vater-Sohn-Gespann Hans und Michael Bangert.

Zuvor hatte Mit-Vorsitzende Inge Honsel die Veranstaltungen 2014 bilanziert; mit Dank an Bernhard Jung als Zeitzeugen beim „Schoeps“-Thementreff, an Dietrich Herold für die Führung am Denkmalstag, an Maryvonne Le Flecher für die Organisation des französischen Tee-Nachmittags und an Dr. Inge Herold für die schon traditionelle Lesung im Advent. Beifall gab es auch für Kassenwartin Ursula Stephan. Deren Bücher hatten Gerhard Henn und Gudrun Maßholder geprüft und für einwandfrei befunden.

Einstimmig wurden sämtliche Vorstandsmitglieder bestätigt. So auch Ulrike Janson als vierte Vorsitzende neben Stahl, Honsel und Bangert, zudem Schriftführer Wolfgang Ding, Pressewart Stips Kraus-Vierling und Sanierungsbeauftragter Andreas Daners. Beisitzer bleiben Dietrich Herold, Beate Pfeil und Gerd Brecht, nun im Quartett mit Maryvonne Le Flecher. Die Internetseite führt Gerhard Henn, und als „guter Geist“ im Schlösschen – von Dietrich Herold zwinkernd zum „Kastellan“ befördert – sieht weiterhin Altgemeinderat Georg Mildenberger im Haus und drum herum nach dem Rechten.

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Auf geht´s am Sonntag, 10. Mai, zum Jubiläums-Festzug durch Edingen – für uns ja der „Hecker-Zug“.

Und schon zwei Tage später ist unsere Jahreshauptversammlung im Schlösschen.

Wie schon mitgeteilt, stellt unser Förderverein beim Festzug das geradezu legendäre Auftakt-Kapitel der Badischen Revolution nach, den (freilich früh gescheiterten) bewaffneten Zug der Aufständischen ab Konstanz im April 1848 unter Hecker und Struve. Hoffentlich wird nur unser Beitrag „stürmisch“,  nicht auch das Wetter. Und genügend Wasser von oben haben wir ja dieses Jahr schon im Schlösschen drinnen gehabt –  da wäre Sonnenschein beim Festzug ausgleichende Gerechtigkeit.

Ein erstes Fazit dieses Highlights im Jubiläumsjahr können wir mit unseren Akteuren und allen anderen Mitgliedern (gerne auch solchen in spe) schon im Rahmen unserer Hauptversammlung am Dienstag, 12. Mai,  19.30 Uhr, im Schlösschen ziehen. Für diese ist folgende Tagesordnung vorgesehen:

1.   Eröffnung und Begrüßung
2.   Geschäftsbericht
a) des Vorstandes
b) über die Hausverwaltung
3.   Künftige Nutzungsmöglichkeiten im Schlösschen
4.   Beteiligung am Tag des Denkmals 2015
5.   Kassenbericht
6.   Kassenprüfungsbericht
7.   Entlastung
8.   Wahlen zum Vorstand
9.   Ausblick 2015/2016
10. Verschiedenes

Anträge zur Tagesordnung sind bis spätestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand einzureichen.

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Unsere „Badischen Revolutionstruppen“ formieren sich für die Teilnahme beim Jubiläums-Festzug am Sonntag, 10. Mai!

Vorletzten Dienstag war ja Monatstreff im Schlösschen, den wir fürs Planen und Besprechen unseres „Heckerzug“-Kapitels nutzten. Ab 04.05.2015 werden die Fahrzeuge gerichtet, mit denen unsere „Revolutionärinnen und Revolutionäre“, schon rund 20 an der Zahl, den legendären Zug unter Hecker und Struve im April 1848 von Konstanz Richtung Karlsruhe darstellen. Dafür werden noch Dreschflegel, Heugabeln, alte Flinten (natürlich defekte oder Attrappen) und andere typische Bewaffnung gesucht. Ebenso würden wir uns noch über weitere Schwarz-Rot-Gold-Flaggen aus Stoff freuen. Die zehn bestellten Hecker-Hüte holt Dietrich Herold heute in Eichtersheim ab. Um den Zugproviant kümmert sich Richard Janson. Jetzt hoffen wir noch auf weiteren „Truppenzuwachs“, auf viel Besucherinteresse am Sonntag, den 10.05.2015 und natürlich auf Wetterglück!

Ansprechpartner rund um unseren Zugbeitrag sind Hans Stahl, Dietrich Herold und Stips Kraus-Vierling.

Info & Kontakt:

Hans Stahl, Telefon: 06203/82715 / Inge Honsel, Telefon: 06203/82851 / Michael Bangert, Telefon: 06203/925500 / Ulrike Janson, Telefon: 06203/839164 / Stephan Kraus-Vierling, Telefon: 06203/936559

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Lange lag das Edinger Schlösschen im Dornröschenschlaf – zum Doppel-Jubiläumsjahr nun wurde es per Fassaden-Beleuchtung „ins rechte Licht gerückt“

Ins Bewusstsein gebracht hat der Förderverein das Schlösschen ja schon vielen Mitgliedern und anderen Interessierten, in den nun vier Jahren seit dem Erwerb durch die Gemeinde. Dies vor allem durch die Teilnahme am Denkmalstag, durch eigene Veranstaltungen und durch Veröffentlichungen. Auch zur Sanierung und zum Erhalt des Gebäudes wurde schon eine Menge angepackt. Jetzt also darf der Barockbau auch nachts auf sich aufmerksam machen. Angeregt und maßgeblich organisiert wurde die Außenbeleuchtung von unserem Vorsitzenden Hans Stahl. Dies freilich sparte er, bescheiden wie er ist, bei der gut besuchten Einweihung neulich aus. Umso herzlicher dankte er Anneliese Wacker und Dietrich Herold, die beide zu ihren runden Geburtstagen statt Geschenken um eine Spende für die Schlösschen-Beleuchtung gebeten hatten. Mit diesen und weiteren Zuwendungen konnte das Ganze finanziert werden. Dank gebührt auch Ortskern-Sanierungsplaner Mario Hägele, der uns als Beleuchtungs-Experte (siehe Neckarhäuser Schloss!) gratis beraten hat. Ebenfalls sehr gut war die Zusammenarbeit mit der Edinger Firma „Elektro Bordne“. Diese hatte kurz vor dem öffentlichen Einweihungs-Treff noch eine Nachjustierung bei einem der unter der Dachkehle dicht an der Wand angebrachten LED-Strahler vorgenommen. Eine etwas „gebauchte“ Mauerstelle war dem senkrecht nach unten ausgerichteten Lichtkegel in Weg. So wurde der Strahler weiter raus gesetzt. Auch soll das Portal als Haupt-Blickfang des Schlösschens noch besser hervorgehoben werden. Doch jetzt schon gab es bei der „offiziellen Anschaltung“ großes Lob für die wirkungsvolle und dabei äußerst wenig Strom verbrauchende Fassaden-Illumination. Als sich die Besucher an der Hauptstraße auf dem Gehweg gegenüber aufreihten, lag das Gebäude noch im Dunkeln. Dann waltete Chef-Beleuchter Roland Bordne seines Amtes, und schon erstrahlte das Schlösschen, dezent und unaufdringlich, aber sehr schön. So auch der Tenor der Zuschauer, von denen Viele gleich Kamera oder Handy für ein erstes „Nachtporträt“ zückten. Weil´s aber wieder zu regnen anfing, eilten dann Alle zurück in den großen Eingangsraum, wo wiederum ein runder Geburtstag Anlass für eine Spende gab: Inge Honsel vom Vorstands-Quartett lud nachträglich zur Stärkung bei Sekt, Saft und Laugengebäck.

Über die weniger erfreuliche Aufgabe am vorigen Samstag, das große Möbel-Umräumen wegen des Wasserschadens in unseren bisherigen Erdgeschoss-Räumen, sowie zu deren künftiger Nutzung als Interims-Pfarrbüro der Evangelischen Kirchengemeinde Edingen kommende Woche mehr.

Schon heute aber der Hinweis auf unseren nächsten Monatstreff im Schlösschen am Dienstag, 14. April, 20 Uhr, für alle Mitglieder und andere Interessierte.

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Der Förderverein „Edinger Schlösschen“ e.V. lädt ein zur feierlichen offiziellen Anschaltung der „Schlossbeleuchtung“ der Fassade am kommenden Donnerstag, 26.03.2014, 20 Uhr, in das Schlössel, Hauptstr. 35.

Zum öffentlichen Umtrunk sind Mitglieder und weitere Interessierte herzlich willkommen.

Schloessel_Beleuchtet

Denn die einen sind im Dunkeln
Und die andern sind im Licht.
Und man siehet die im Lichte
Die im Dunkeln sieht man nicht.

(Brecht)

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Beim Monatstreff im Schlösschen am kommenden Dienstag, 10. März 2015,  hoffen wir auf weitere Teilnahme-Zusagen für unseren Festzugs-Beitrag am 10. Mai

Wie jeden Monat treffen wir uns am zweiten Dienstag, jetzt also am 10.März, um 20 Uhr in unseren Erdgeschoss-Räumen im „Schlössel“ , Hauptstraße 35. Hauptthema ist unser Zug-Beitrag „Badische Revolution“, für den wir schon fleißig zeitgenössische Kleider und bäuerlich/bürgerliche „Bewaffnung“ sowie andere Utensilien zur passenden Ausgestaltung sammeln. Wer etwas leihweise zur Verfügung stellen oder – noch besser – selbst beim historischen Umzug der 1250-Jahrfeier mit laufen möchte, kann einfach kommenden Dienstag beim Treff reinschauen. Wie immer sind neben den Fördervereinsmitgliedern auch alle anderen Interessierten herzlich willkommen.

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(Bild: Badisches Landesmuseum)

(Bild: Badisches Landesmuseum)

Einst zogen die Heckers von Edingen ins Angelbachtal –

nun kommen von dort zehn Hecker-Hüte für den Festzug nach Edingen!

Bekanntlich wurde der Vater von Friedrich Hecker, dem berühmten Anführer der Badischen Revolution, in Edingen geboren. Johann Georg Hecker war Sohn des Gärtnermeisters von Freiherr Joseph Sebastian von Castell; somit ist unser Edinger Schlösschen über den Vater und Großvater ganz direkt mit dem fast schon legendären Revolutionär und Namensgeber des Hecker-Zugs von Konstanz Richtung Karlsruhe verbunden. Nach rund 20 Jahren in Edingen, so ist es in Dr. Ralf Fetzers Schlösschen-Buch nachzulesen, zog die Familie nach Eichtersheim im Angelbachtal, wo der Gärtnermeister in den Dienst derer von Venningen trat. Sohn Johann Georg, Friedrich Heckers Vater, ebenfalls im Dienst dieser Adelsfamilie, machte eine steile Karriere bis zum Königlich-Bayerischen Hofrat. Sein Sohn aber ging für seine antimonarchistischen, liberal-demokratischen Ideen auf die Barrikaden. Symbolisch dafür ist der Hecker-Hut geworden, mit dem schwarz-rot-goldenen Bändchen und der Feder. Von diesem Hut hat Fördervereins-Vorsitzender Hans Stahl jetzt für unseren Beitrag „Badische Revolution“ beim Jubiläums-Festzug am 10. Mai zehn Exemplare bei der Gemeinde Angelbachtal bestellt. So ist neben dem kleinen Fundus an Mänteln, Jacken und Kleidern nun für die „Herren Revoluzzer“ auch schon die passende Kopfbedeckung gesichert. Auch eine Adresse für Leihkostüme in Angelbachtal wurde uns genannt. Mal sehen…

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Am Dienstag, 10. März 2015, 20 Uhr, ist wieder Monatstreff im Schlösschen

An diesem Abend geht es um die weitere Konkretisierung der Mitwirkung unseres Fördervereins am 1250er-Jubiläumsfestzug am Sonntag, 10. Mai, in Edingen. Wir wollen das Kapitel „Badische Revolution“ darstellen. So sind neben den Mitgliedern und anderen Interessierten insbesondere all jene eingeladen, die uns in irgendeiner Form bei unserem Zugbeitrag unterstützen möchten, etwa durch Kostüm- und Deko-Hilfe oder anderes Mit-Anpacken.

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Archivbild 2012: (c) garryPress

Archivbild 2012: (c) garryPress

Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr wünscht der „Förderverein Edinger Schlösschen e.V.“ – und zuvor allen Schlösschen-Besuchern am Freitagabend, 19.12.2014, eine schöne Advents- und Weihnachts-Lesung mit Dr. Inge Herold!

2014 war für unseren Verein und für das Schlösschen selbst ein erfolgreiches Jahr, das uns ein gutes Stück weiter gebracht hat. Wir möchten das barocke Kleinod an der Hauptstraße 35 nach dessen jahrzehntelangen Dornröschen-Schlaf ja stärker in den Blick der Öffentlichkeit bringen, und das ist unserem Förderverein seit der Gründung 2011 auch schon mit zahlreichen Veranstaltungen gelungen.

So auch mit den Lesungen von Kunsthistorikerin Dr. Inge Herold im Rahmen des „Zeit für Advent“-Kalenders. Am Freitag ist es wieder soweit. Unter dem Motto „Alle Jahre wieder…Geschichten zu Weihnachten“ stimmt Inge Herold die Besucherinnen und Besucher aufs nahende Christfest ein. Seien Sie herzlich willkommen;

die Lesung beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

Auch im Gemeinde-Doppeljubiläumsjahr 2015 werden wir uns als Förderverein nach Kräften einbringen. Nehmen Sie daran teil, schenken Sie uns Ihr Interesse, und vor allem: Kommen Sie Alle gut ins neue Jahr!

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Der Förderverein lädt ein:

„Französische Pâtisserie“ am Samstag, 22. November, von 15 bis 18 Uhr, im Edinger Schlösschen: „Nun liebe Gäste, gebt fein Acht: Wir haben Euch etwas mitgebracht!“

Wobei „Acht geben“ auch für den Obulus zur Kosten-Bestreitung gilt. Dafür gibt es an diesem bestimmt wieder sehr schönen, stilvollen und geselligen Nachmittag nicht nur Lesungen aus der klassischen oder zeitgenössischen französischen Literatur (auf Deutsch), sondern auch französische Kuchen und warme Getränke, solange der Vorrat reicht. „Far Breton“, „Tarte au citron“, „Madeleines“, „Mousse au chocolat“, „Tarte au Pommes“ und „Gugelhupf“ wurden bereits von fleißigen Bäckerinnen aus dem Mitglieder- und Freundeskreis zugesagt. Und vielleicht kommt ja noch die eine oder andere Backspezialität aus dem reichen Rezepte-Schatz unseres auch kulinarisch wohl größten Nachbarlandes hinzu. An Lese-, respektive Lesungs-Stoff wird es ebenfalls nicht fehlen. So will Maryvonne Le Flécher, die diesen Nachmittag maßgeblich organisiert, den „Kleinen Nicolas“ vorstellen, eine Kinderbuchserie, geschrieben vom unvergessenen Asterix-Texter René Goscinny und illustriert von Jean-Jacques Sempé. Auch Margarete Neusser, die letztes Jahr beim englischen „Tea-Afternoon“ so köstlich aus den „Pickwickers“ von Charles Dickens las, wird wieder dabei sein.Ein wenig musikalische Einstimmung – auf Schulfranzösisch gesungen, pardon! – gibt Gitarren-Barde „Stips“.

Alle, die am 22. November aktiv mitwirken möchten, lädt Maryvonne Le Flécher am Sonntag, 16. November, ab 15 Uhr, zu sich nach Hause in die Friedrich-Ebert-Strasse 60 in Neckarhausen ein. Bei Tee- und Kaffee sowie der ein oder anderen Kuchensorte zum Vorkosten sollen dort die weiteren Einzelheiten besprochen werden, so auch das Aufbauen am Freitag, 21. November, in den Nachmittagsstunden.

Für dieses Vorbesprechungs-Treffen wird um Anmeldung gebeten bei:

Maryvonne Le Flécher, Telefon: 06203/890053

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Einen Bericht von Hannelore Schäfer zum „Tag des offenen Denkmals“ mit Revival des „Schlössel-Cafés“ finden Sie links unter „Aus der Presse“

Der Vorstand bedankt sich bei allen, die geholfen und/oder Kuchen gespendet und damit zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben.

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Für den Tag des Offenen Denkmals bittet der Schlösschen-Förderverein noch um Kuchenspenden

Am Sonntag, 14. September 2014, findet ja wieder dieser bundesweite Denkmaltag statt. Dessen diesjähriges Thema „Farbe“ ist zwar eher baulich, denn kulinarisch gemeint. Doch wollen wir selbstverständlich unsere Besucher im Schlösschen und bei schönem Wetter draußen im Hof wieder mit einem möglichst bunten Kuchen- und Tortenbüffet verwöhnen. Bislang jedoch, bedingt wohl auch durch die Urlaubszeit, haben erst wenige ehrenamtliche Bäckerinnen und Bäcker einen Beitrag zur leckeren Farben-Palette zugesagt. Wer uns noch mit einer Kuchenspende unterstützen möchte, melde sich bitte beim Vorsitzenden Hans Stahl (Telefon 06203/82715). Hierfür bereits jetzt herzlichen Dank, auch für die schon zugesagten Geldspenden für Kaffee, Milch, Zucker und anderes Benötigte. Geöffnet ist das Schlösschen am Denkmalstag von 11 bis 18 Uhr; die Bewirtung durch Fördervereins-Aktive läuft ab 13 Uhr, auch wieder in Erinnerung an die 1950er und 60er Jahre, als es im Erdgeschoss des Barockschlösschen das beliebte „Schloss-Café“ gab. Überhaupt ist es jedesmal sehr reizvoll, sich in den Räumen dieses ortshistorisch so bedeutenden Gebäudes voller Geschichte und Geschichten gemütlich zu laben, sich über früher und heute auszutauschen und es sich einfach gut gehen zu lassen. Seien Sie Alle herzlich willkommen! Der Caféteria-Erlös kommt der Außenbeleuchtung des Schlösschens zugute, die zum nächstjährigen Orts- und Gemeinde-Jubiläum installiert werden soll.

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Herzlich willkommen am Dienstag, 12. August 2014, 20.00 Uhr, zur öffentlichen Vorstandssitzung im Schlösschen, Hauptstr. 35! An diesem Abend soll es um die Planungen für den Tag des Offenen Denkmals im September gehen.

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Herzlich willkommen am Dienstag, 8. Juli, 19.30 Uhr, zum Themenabend „Schoeps“ im Schlösschen, Hauptstr. 35!

Wie bereits angekündigt geht es diesmal beim Dienstags-Treff in unseren EG-Räumen im Edinger „Schlössel“ um die Geschichte der großen Gummiwaren-Fabrik in Neu-Edingen. Dank unseres 93jährigen Zeitzeugen Bernhard Jung sollen in erster Linie die frühen Firmenjahre nach dem Krieg und während des „Wirtschaftswunders“ ins Gedächtnis gerufen werden. Wir hoffen neben den Mitgliedern und Förderern auf regen Besuch weiterer Mitbürgerinnen und Mitbürger, die selbst oder deren Partner bzw. Verwandte bei „Schoeps“ arbeiteten (auch späer bei „Metzeler“ oder heute bei „Cooper Standard“).   Auch einen kleinen Lichtbilder-Rückblick soll es geben, bei dem sich jeder mit eigenem Zeitwissen und Erinnerungen einbringen kann. Wenn Sie alte Fotos von Schoeps und von Neu-Edingen, oder andere Archivalien wie Prospekte, Briefbögen etc. besitzen, bringen Sie sie bitte mit.

Wenn der Schreiber dieser Zeilen (Stips Kraus-Vierling, Telefon 06203/936559, mail: kraus-vierling@gmx.de) die Materialien vorher bei Ihnen abholen dürfte, könnte er sie abfotografieren und in den Bildervortrag einbauen. Bitte einfach melden.                              Auf jeden Fall werden es an diesem Dienstag kurzweilige und lohnende eineinhalb Stunden.

P.S.: am 8.7.2014 um 22 Uhr beginnt das erste Spiel im Halbfinale der Fußball-WM 2014 in Brasilien.

(Pressebericht zu dieser Veranstaltung in unserer Rubrik „Aus der Presse“)

 

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Hans Bangert

Hans Bangert

Hans Bangert 70

Hans Bangert, ehrenamtlicher Hausverwalter des „Edinger Schlösschens“ (zusammen mit Sohn/ Gemeinderat Michael), kann am Donnerstag, 5. Juni 2014, seinen 70. Geburtstag feiern.

Bangert kam am 5.6.1944 in Ladenburg zur Welt (nebenbei bemerkt: am Tag vor dem „D-Day“, an dem die Allierten-Truppen im 2. Weltkrieg in der Normandie landeten). Dem Abitur folgte ein Studium zum Realschullehrer, anschließend war er als Lehrer in Mannheim-Wohlgelegen und danach bis zur Pensionierung an der Realschule in Ladenburg tätig.

In seiner Freizeit, die bekanntlich bei Rentnern im Allgemeinen und bei ihm als Schlösselverwalter besonders knapp ist, ist er passionierter Wohnmobilfahrer (haupsächlich in Frankreich in Richtung Plouguerneau) und Radfahrer, der aber inzwischen die Hilfsmittel des E-Bikes schätzt.

Seine Einstellung, dass gerade Rentner Zeit haben und der Gesellschaft noch viel geben können, ist auch am „Edinger Schlössel“ deutlich sichtbar. Wer ihn persönlich kennt, weiß: er möchte nicht unbedingt in der ersten Reihe wirken, die er für Jüngere freihalten will, sondern durch Entlastung im Hintergrund. Sein vielfältiges Fachwissen bringt er immer wieder als „Mentor“ gerne ein, ohne es den Jüngeren aufzuzwingen.

Der „Förderverein Edinger Schlösschen e.V.“ wünscht Hans Bangert alles Gute, viel Glück und vor allem Gesundheit!

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SpenderInnen gesucht:

Als „Luise und Jakob Zieher-Stiftung“ aus dem Nachlass der unvergessenen Fährleute spendeten deren Kinder für das Schlössel eine wunderschöne “Anrichte”, die sich sehr gut ins „Ambiente“ einfügt (wir berichteten). Im Namen des Fördervereins Edinger Schlösschen herzlichen Dank dafür!

Dazu passend für ein weiteres „Schlössel-Café“ im September 2014 sowie einen späteren “english tea afternoon” sucht der Förderverein gut erhaltene Sammeltassen mit Untersetzern.

Ebenso werden für den Kräutergarten noch Kräuter gesucht (evtl. durch teilen aus dem eigenen Garten).

SpenderInnen melden sich bitte bei: Maryvonne LeFlécher, Tel. 06203-890053

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Wer alte Fotos oder andere historische Dokumente vom Schlössel hat, meldet sich bitte beim Vorsitzenden Hans Stahl, Tel. 06203 – 8 27 15 (die Originale werden zum Einscannen ausgeliehen und zeitnah unversehrt wieder zurück gegeben).

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Neuer Sanierungsbeauftragter des Vorstandes

Andreas Daners, Architekt, wurde vom Vorstand des Fördervereins zum neuen Sanierungsbeauftragten berufen und von der Mitgliederversammlung bestätigt. Er soll ein Sanierungskonzept für das Schlösschen entwickeln, das dann irgendwann stufenweise umgesetzt werden soll. Bekanntlich hat der Verein per Vertrag mit der Gemeindeverwaltung als Eigentümerin seit Januar 2013 die Hausverwaltung übernommen und darf im Gegenzug die Mieteinnahmen behalten, um sie zweckgebunden und nachweislich für die Sanierung des Schlössels einzusetzen.

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Der „Förderverein Edinger Schlösschen e.V.“ hat sich zum Ziel gesetzt, das Schlösschen in der Hauptstr. 35 in Edingen zu erhalten, es zu sanieren bzw. restaurieren und für die Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen.